UfaFabrik: Ein einzigartiger Ort, an dem eine sinnvolle Verflechtung von Wohnen, Arbeiten, Kultur, Kreativität und sozialem Leben etabliert wurde.
Das ehemalige Filmkopierwerk der Ufa-Universum Film AG im Süden Berlins wurde 1979 zu einem Ort für Kultur und Kreativität umgestaltet. Anfänglich wurde das Areal friedlich besetzt, um in weiterer Folge ein Bleiberecht zu beantragen. Nach erfolgreichen Verhandlungen und Bleibe, ging der Mietvertrag 1986 in einen Erbpachtvertrag mit einer Laufzeit von 35 Jahren über.
Die engagierte Gemeinschaft teilt die Vision, durch ökologische Pilotprojekte und energetische Gebäudesanierung, innovative, partizipative Kulturerlebnisse und soziale Netzwerke für Menschen jeden Alters, für Familien und Nachbarschaften ein Modell des Zusammenlebens und -arbeitens in größtmöglichem Einklang mit der Natur zu schaffen. Darüber hinaus werden ständig praktische Lösungen für bauliche und energetische Verbesserungen in den Bereichen der Begrünung, des Regenwassers, des Abfalls, der Schalldämmung und der Energie erprobt und weiterentwickelt.
Allgemeine Informationen
Architekt | Otto Kohtz |
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Bauherr | Land Berlin Leaseholder: Internationales Kultur Centrum ufaFabrik e.V. |
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Addresse | Viktoriastr. 10-18, 12105 Berlin |
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Bauzeit | 1921, Wiederinbetriebnahme 1979 |
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Bewohner:innen | 30 Bewohner:innen plus ca. 70 Gewerbetreibende und Arbeitsplätze |
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Projektgröße | 18.500 m2 |
Quellen
Internationales Kultur Centrum ufaFabrik e.V. (n.y.): Die ufaFabrik Berlin – Lebens- und Arbeitsprojekt seit 1979. Abgerufen von https://www.ufafabrik.de/en/14995/vision.html (02.08.2021)
Summerer, Heike (2010): Konzeption und Entwicklung soziokultureller Zentren. Universität Wien. p. 44 et seq. Abgerufen von http://othes.univie.ac.at/13161/1/2010-09-18_0301999.pdf (02.08.2021)